Der Bildhauer Hermann Kirch 1907 - 1945 1938 wurde das Kriegerdenkmal für die Gemeinde Höfen  fertiggestellt. An der Figur aus Mayener Basalt hat er über ein  Jahr in einer Scheune in Rohren gemeißelt. St.Michael, der  Drachentöter, mit dem Stahlhelm auf dem Kopf stößt dem  Lindwurm zu seinen Füßen die Lanze in den Rachen, der  christliche Krieger als Überwinder des Bösen. Der  Gesichtsausdruck des Michael mit den hervorquellenden  Augen ist stark expressionistisch geprägt. Es verwundert nicht,  daß die Figur als entartete Kunst von den Nazis in einer Nacht-  und Nebelaktion abgerissen und auf einen Schuttplatz  geworfen wurde. Dort wurde sie 1945 durch Granatsplitter  beschädigt. Später wurden die drei Blöcke von einem hiesigen  Bauunternehmer im Höfener Wald wieder zusammengefügt  und letztlich 1978 in der kleinen Parkanlage in Höfens  Ortsmitte an würdiger Stelle wieder neu errichtet. Sicher waren die Ereignisse in Höfen und auch der Rat seines  Freundes und Förderers Ludwig Mathar mit ein Grund, dass  Hermann Kirch sich noch vor Gründung einer Familie eine  sichere Existenzgrundlage zu schaffen versuchte. Er drückte  noch einmal die Schulbank und machte sein Examen als  Gewerbelehrer. Er bekam eine Anstellung als Lehrer an der  Berufsschule in Monschau als Beamter auf Lebenszeit und war  in dieser Funktion in Monschau und Malmedy tätig. Hermann Kirch bei der Arbeit am Michael 1938 in Rohren 1941 heiratete er in Rohren Therese Kirch. Als 1942 das erste Kind geboren wurde, hat er als letzte Arbeit  eine Wiege für seine Tochter Margarethe geschreinert und geschnitzt. Home weiter zurück